Kleine Gedankengänge um unser großes Sorgenkind;
das Letzte von der deutschen Sozialdemokratie

 


Schlechte Aussichten
Wie es mit der SPD weitergeht, hängt von ihrem Führungspersonal ab, denn Mitglieder hat sie ja keine mehr. Mit Kurt Beck ist nicht mehr viel zu holen. Er ist vor einiger Zeit schwer erkrankt (er war von einer Sekunde zur anderen umgefallen), dann kam noch eine Grippe hinzu. Er wurde plötzlich stumm. Einen Tauben als Vorsitzenden hatten sie schon. Eigentlich können sie sich jetzt nur noch einen Blinden wählen.

Übernahmeverhandlungen
Die SPD-Basis wehrt sich verzweifelt dagegen, dass sich ihre Partei an DIE LINKE verkauft. Von einem Verkauf kann aber überhaupt keine Rede sein. DIE LINKE nimmt die Sozis nicht einmal mehr geschenkt.

Möglich Übertritte
Eigentlich würden die Kryptokommunisten von der gesamten SPD nur die Ulla Schmidt gerne übernehmen: Eine gefährliche Waffe – mit der könnten sie Epidemien auslösen! Und natürlich den Schröder, der ist Gold wert! Bei seinen erstklassigen Beziehungen könnte der dem Bisky und dem Gysi einen Platz an der Kremelmauer sichern.

Der Untergang
Einige Genossen in der SPD überlegen bereits, ob ein neuer Name für die Partei helfen könnte, vom schlechten Image wegzukommen. Im Gespräch ist GP – Gustloff-Partei. Denn so viele Menschen, wie auf der »Wilhelm Gustloff« einmalig versanken, verliert die SPD an Mitgliedern jedes halbe Jahr. MW

Wackelkandidat
In seinem Herzen hat Kurt Beck längst entschieden, wer der Kanzlerkandidat seiner Partei wird. Er sagt es nur noch nicht. Warum? Er weiß nicht, ob Helmut Schmidt (90) noch bis zur Bundestagswahl durchhält.
 
"Eulenspiegel"