Frauen sind auch nur Männer!?
Heute gehe ich der Frage nach, warum Frauen so sind wie sie sind!!??
Es gibt viele Beweise, dass alle früheren Gesellschaften etwa bis 4000 v.Chr. matriarchalisch organisiert waren. Erst die Klimaverschlechterung und härtere Überlebensbedienungen hätten dazu geführt, dass “weiche” Faktoren wie soziale Bindungen in den Hintergrund traten und die physisch überlegenden Männer immer mehr die Führungrolle übernahmen.
Das größte von Frauen beherrschte Volk sind die Minangkabau auf Sumatra. Die drei Millionen Menschen sind in Indonesien keineswegs Sonderlinge am Rand der Gesellschaft, im Gegenteil: Sie besetzen in Wirtschaft, Politik und Kultur viele Führungspositionen. Einst gab es bei den Minangkabau sogar die Regel, dass der Ehemann zum Clan der angeheirateten Frau ziehen musste (sog. “Matrilokalität”: die Frau bestimmt, wo gewohnt wird,; erstaunlich, denn die Mingagkabau sind Muslime!). Inzwischen wird das aber nicht mehr so streng gesehen.
Weitere Gesellschaften mit matriarchalischen Zügen oder matrilinearen (d.h. Frauen übernehmen die Erbe) sind die Arwak in Südamerika, die Irokesen in den USA, die Tuareg in Afrika, die Mosuo in China sowie Khasi and Nayar in Indien.
Jo: Warum hat sich das nur geändert? Kommt die Zeit etwa wieder?
Vielleicht Erklärung 1?:
Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GEWIS im Auftrag der Zeitschrift 'Laura' kam raus, dass 92% der Frauen ihren Partner verlassen würden, um die beste Freundin nicht zu verlieren.
Jedoch würden 79% ihre Heimat verlassen und 50% der Befragten für den Partner die Beziehung zu den Eltern auf Eis legen. Zu einer Organspende für den Freund ließen sich gerade mal 11% der Frauen bewegen.
Jo: Naja, vielleicht doch nicht. Nächste Betrachtung vielleicht?!
Vielleicht Erklärung 2?:
Eva Herman verdichtet solche Thesen zum Eva-Prinzip: Die Emanzipation sei ein »fataler Irrtum« gewesen, schreibt sie in ihrem neuen Buch, Frauen sollten die »schöpfungsgewollte Aufteilung« der Geschlechter respektieren und sich ihrer biologischen Bestimmung entsprechend verhalten.
Jo: Ups, und warum kann sie dann nicht kochen?
Vielleicht Erklärung 3?:
Die amerikanische Psychiaterin Louann Brizendine landete mit ihrem Buch The Female Brain vor kurzem einen Bestseller in den USA. Ihre Botschaft lautet ebenfalls: Männer und Frauen sind zum Anderssein verdammt, weil ihre Gehirne so unterschiedlich sind.
Verkauft sich gut. Stimmt aber nicht. Die Forschungslage ist mitnichten so eindeutig, wie das Ehepaar Pease und all die anderen uns weismachen wollen. Nur wenige Unterschiede sind naturgegeben und unveränderlich. Und richtig dramatisch sind sie schon lange nicht. »Innerhalb der Geschlechter gibt es weit größere Unterschiede als zwischen den Geschlechtern«, sagt der Biopsychologe Markus Hausmann, der an der Universität Bochum über Männer und Frauen forscht. »Die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern sind viel größer als die Differenzen.« All die Versuche der letzten Jahrzehnte, die angeblichen »Unzulänglichkeiten« der Frauen auf begehrte Soft Skills umzumünzen, waren also völlig unnötig. Ist gar ein Ende des Geschlechterkampfes in Sicht?
Jo: Was denn nun? Lerne vorsichtshalber schon mal Stricken, Kochen und Wäsche waschen!
Vielleicht Erklärung 4?:
Jo: Ich hab`s. Alice muß her. Die hat bestimmt eine Erklärung!
Zitate von Alice Schwarzer:
„Eine stolze Bilanz
Ich schreibe diese Zeilen an einem lichten Dezembertag des bald vergangenen Jahrtausends. Fern aller Milleniums-Euphorie
und -Hysterie kann auch ich mich nicht ganz der Versuchung entziehen, Bilanz zu ziehen. Was haben wir Frauen erreicht? Und was erwartet uns?
Wir haben unerhört viel erreicht! Innerhalb einer einzigen Generation hat es eine Revolution in den Köpfen gegeben. Die Hälfte der Welt für uns, die Hälfte des Hauses für die Männer - dieser Anspruch
wäre noch vor 30 Jahren eine Lachnummer gewesen. Stimmt, er ist auch noch lange nicht Realität - aber wir werden für die Forderung nicht länger verlacht.
Und die Post-Frauenbewegungs-Generation setzt mit großen Schritten nach. Die viel zitierten jungen Frauen, die angeblich so unpolitisch und rückschrittlich sind, denken in Wahrheit fortschrittlicher
als ihre Mütter. Bei einer aktuellen Umfrage reagierten 70 Prozent der 16- bis 29jährigen "spontan positiv" auf die Emanzipation - und 52 Prozent sagen sogar Ja zu dem viel geschmähten
Feminismus.
Wie auch immer. Der Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten. Das Problem ist nur, dass wir es mit einem Fortschritt und Rückschritt zugleich zu tun haben. Beides ist übrigens keineswegs in den klassischen politischen Lagern angesiedelt. So ist so mancher Konservative besorgter über die steigende Sexualgewalt als so mancher Linke, der den Kampf gegen Pornografie als "prüde" und "Zensur" abtut. Und auch der Blick auf den im Weltmaßstab drohenden neuen Faschismus, den Kreuzzug des islamischen Fundamentalismus, ist links noch blinder als rechts.“
Jo: Jo, Alice. Gib`s uns!
„Doch diese Zeiten sind vorbei. Wir Frauen wissen um unsere Ohnmacht, aber wir wissen auch um unsere Macht. Wir wissen um unsere Verletzungen, aber wir wissen auch um unsere Stärken. Wir lassen uns nicht länger in Objekt und Subjekt spalten. Wir fügen beide Hälften zusammen: zu ganzen Menschen.”
Jo: Hey, was ist los? Was fehlt den Frauen? Ich wusste es; nur halbe Sachen!
Jetzt kommt`s; Alice im Wunderland!
„Wieviel Krieg mit Geschlecht zu tun hat, verrät uns schon das aktuell kursierende Vokabular. Für uns sind die Amerikaner "Cowboys", für die sind wir Europäer "Eu-nuchen" oder "warme Brüder" (sic). Krieg ist und bleibt Männersache, auch wenn mal eine Pilotin mitfliegen darf. Und eines der zentralen Motive aller Kriege ist die Reaffimation von Männlichkeit - was weder den Frauen noch den Männern gut tut.“
Vielleicht Erklärung 5?:
Jo: Alice hat die Erklärung! Ja, ich habe die Antwort wohl bei ihr gefunden!
Weiter bei Alice …
„Fast immer, wenn ich in den letzten Jahren mit Frauen geredet habe, egal worüber und egal mit wem – ob mit Hausfrauen, Karrierefrauen oder Feministinnen, fast immer landeten diese Gespräche bei der Sexualität und bei den Männerbeziehungen dieser Frauen. Auch und gerade Frauen, die sich in anderen Bereichen scheinbar weitgehend emanzipiert hatten, blieben in ihrem Privatleben ratlos. Am schlimmsten ist es in der Sexualität: die „Sexwelle“, Oswald Kolle und Wilhelm Reich brachten den Frauen nicht mehr Freiheit und Befriedigung, sondern mehr Selbstverleugnung und Frigidität.
Mir ist heute klar geworden, dass die Sexualität der Angelpunkt der Frauenfrage ist: Spiegel und Instrument der Unterdrückung der Frauen. Hier fallen die Würfel. Hier liegen Unterwerfung, Schuldbewusstsein und Männerfixierung von Frauen verankert. Hier steht das Fundament der männlichen Macht und der weiblichen Ohnmacht. Hier entzieht sich scheinbar „Privates“ jeglicher gesellschaftlichen Reflexion. Hier wird die heimliche Wahrheit mit der öffentlichen Lüge zum Schweigen gebracht.“
Jo: ….hä, habe ich `was verpasst? Alice, danke! Also nichts Neues auf dem Gefechtsfeld! Grins
Jo - Page

